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Hyperhidrose in Frankfurt

Fakten zur Hyperhidrose

Behandlungsmethoden:Botox oder Absaugung der Schweißdrüsen
Behandlungsdauer:30 Minuten bis 1,5 Stunden
Betäubung:Lokalanästhesie
Nachbehandlung:leichte Kompression
Gesellschaftsfähigkeit:1-2 Tage bei Absaugung, Botox sofort

Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang, über den sich der Körper bei hohen Temperaturen abkühlt. Wie schnell und wie stark wir schwitzen, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Einige Menschen leiden jedoch an einer ungewöhnlich starken Schweißbildung. Bei der sogenannten Hyperhidrose kommt es an den Händen, Füßen oder in den Achselhöhlen zu einer übermäßigen Schweißproduktion, die scheinbar ohne ersichtliche Ursache auftritt.

Das starke Schwitzen ist für Betroffene gleich doppelt belastend. Zum einen lässt sich das Problem auf herkömmlichen Wegen nicht steuern oder kontrollieren. Zum anderen wird das übermäßige Schwitzen im sozialen Umfeld oft als Zeichen mangelnder Hygiene wahrgenommen, was wiederum einen Teufelskreis in Gang bringen und halten kann. In der Folge fühlen sich viele Betroffene sehr belastet und schränken ihr Sozialleben stark ein.

Zur Behandlung von Hyperhidrose haben sich insbesondere die Botoxbehandlung und die operative Entfernung der Schweißdrüsen bewährt. Während die Botox-Injektionen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden müssen, erzielen wir mit der Schweißdrüsenentfernung dauerhafte Ergebnisse. Zu den Vor- und Nachteilen beider Methoden beraten wir Sie in unserer Praxis auch gern persönlich.

Häufig gestellte Fragen zur Hyperhidrose

Welche Ursachen hat übermäßiges Schwitzen?

Unter dem Begriff Hyperhidrose versteht man aus medizinischer Sicht eine übermäßige Schweißproduktion. Diese kann am ganzen Körper auftreten oder sich auf bestimmte Regionen beschränken. Häufig sind das die Hände, Füße oder Achselhöhlen. Dabei wird zwischen der primären und der sekundären Hyperhidrose unterschieden. Die primäre Hyperhidrose tritt meist örtlich begrenzt an einzelnen Körperstellen auf. Ihre Ursachen sind bis heute nicht eindeutig erforscht.

Bei der sekundären Hyperhidrose handelt es sich um eine generell verstärkte Schweißproduktion, die verschiedene Ursachen haben kann. Dazu zählen Hormonstörungen, Infektionskrankheiten, Bluthochdruck und neurologische Erkrankungen. Auch Diabetes oder die Einnahme bestimmter Medikamente kann eine Hyperhidrose auslösen.

Welche Behandlungsmethoden gibt es bei einer Hyperhidrose?

Zur Behandlung von Hyperhidrose werden verschiedene Verfahren angewandt, darunter sowohl operative als auch minimal-invasive Therapieformen. Liegt dem übermäßigen Schwitzen eine ursächliche Erkrankung zugrunde, so sollte in erster Linie diese Erkrankung behandelt werden.

Bei beauteous bieten wir unseren Patienten zwei bewährte Methoden gegen Hyperhidrose an: die Botoxbehandlung und die operative Entfernung der Schweißdrüsen. Bei der Botoxbehandlung injizieren wir das Botulinumtoxin an mehreren Stellen unter die Haut. Dadurch unterbinden wir die Ausschüttung der für die Schweißproduktion verantwortlichen Botenstoffe. Das Schwitzen nimmt auf diese Weise dramatisch ab. Für eine anhaltende Wirkung muss die Botoxbehandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Eine Entfernung der Schweißdrüsen kommt insbesondere für Patienten infrage, bei denen minimal-invasive Behandlungen nicht die gewünschte Wirkung gezeigt haben. Bei diesem Eingriff werden die Schweißdrüsen der Achselhöhlen mit speziellen Kanülen abgesaugt oder mittels Abschaben entfernt. Die chirurgische Schweißdrüsenentfernung ist zwar vergleichsweise aufwendig, erzielt aber auch dauerhafte Ergebnisse.

Was ist vor und nach einer Hyperhidrose-Behandlung zu beachten?

Vor der Behandlung informiert Sie Ihr Therapeut im persönlichen Gespräch zu den Möglichkeiten und Risiken. In Absprache mit Ihnen wählt er die geeignete Therapieform und legt den weiteren Behandlungsablauf fest. Auch zur Therapievorbereitung erhalten Sie genaue Hinweise. So müssen zum Beispiel vor der operativen Schweißdrüsenentfernung bestimmte Medikamente abgesetzt werden, die die Blutgerinnung hemmen können. Die Botoxbehandlung erfordert in der Regel keine spezifische Vorbereitung.

Nach der Hyperhidrose-Behandlung mit Botox sind Sie sofort wieder arbeits- und gesellschaftsfähig. Lediglich auf Sauna, Solarium, Sonnenbäder und Sport sollten Sie kurzfristig verzichten. Die operative Schweißdrüsenentfernung erfordert zusätzlich einige Tage Schonung. Nach dem Eingriff ist für eine Woche eine spezielle Kompressionsweste zu tragen.

Wie ist der Ablauf der Behandlung?

Wie die Hyperhidrose-Behandlung im Einzelfall abläuft, richtet sich nach der gewählten Therapiemethode. Die Botoxbehandlung führen wir im Regelfall ambulant durch. Zunächst werden die entsprechenden Stellen desinfiziert und gegebenenfalls mit einer Anästhesiecreme leicht betäubt. Anschließend injiziert der Therapeut das stark verdünnte Botulinumtoxin mit einer feinen Nadel unter die Haut. Die gesamte Behandlung dauert nur etwa 30 - 60 Minuten. Sie können die Praxis unmittelbar danach wieder verlassen.

Die chirurgische Entfernung der Schweißdrüsen ist ein Eingriff von etwa 1 - 2 Stunden Dauer, den wir normalerweise ambulant unter örtlicher Betäubung durchführen. Nachdem die Betäubung eingeleitet wurde, setzt der Chirurg mehrere kleine Hautschnitte in der Achselhöhle. Über diese saugt er die Schweißdrüsen nun ähnlich wie bei einer Fettabsaugung mit einer speziellen Kanüle ab. Nach der Absaugung werden die Wunden vernäht und mit einem Pflaster oder Kompressionsverband versorgt. In der Regel kann der Patient die Praxis noch am selben Tag wieder verlassen.

Wann bin ich nach einer Hyperhidrose-Behandlung wieder gesellschaftsfähig?

Durch die Hyperhidrose-Behandlung mit Botox entstehen Ihnen keine Ausfallzeiten. Nach einer chirurgischen Schweißdrüsenentfernung sollten Sie sich für einige Tage schonen. In der Regel sind unsere Patienten nach etwa 2 - 3 Tagen wieder voll gesellschaftsfähig.

Welche Risiken bringt die Hyperhidrose-Behandlung mit sich?

Die Botoxbehandlung ist ein sehr risikoarmer Eingriff, bei dem Komplikationen äußerst selten sind. Lediglich kurz nach der Behandlung können vorübergehend leichte Rötungen oder Schwellungen auftreten. Diese gehen in der Regel bereits nach wenigen Tagen wieder vollständig zurück.

Die operative Entfernung der Schweißdrüsen birgt wie jeder chirurgische Eingriff ein allgemeines OP-Risiko. Mögliche Komplikationen sind Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Nachblutungen. Verletzungen des umliegenden Gewebes sind bei fachgerechter Durchführung sehr selten. Die Wunden verheilen in der Regel anfänglich mit stärkerer Narbenbildung, welche sich im weiteren Verlauf dann aber unauffällig gestaltet.

Kann es nach der Behandlung erneut zu starkem Schwitzen kommen?

Durch eine chirurgische Schweißdrüsenabsaugung erzielen wir in der Regel dauerhafte Resultate. Sehr selten können sich Teile der abgesaugten Schweißdrüsen zurückbilden. In diesem Fall kommt gegebenenfalls eine erneute Behandlung infrage.

Die Wirkung der Botox-Injektionen lässt nach etwa 4 - 7 Monaten nach. Für eine dauerhafte Wirkung sollte die Behandlung daher in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Wie hoch sind die Kosten einer Hyperhidrose-Behandlung?

Genaue Details zum Kostenumfang in Ihrem individuellen Fall teilen wir Ihnen gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch mit.

Kontaktieren Sie uns

Krankhaftes Schwitzen lässt sich durch herkömmliche Deodorants kaum kontrollieren. Wenn der Leidensdruck für Betroffene überhand nimmt, kann die Hyperhidrose-Behandlung eine nachhaltige Besserung erzielen. Durch chirurgische oder minimal-invasive Verfahren wird die Schweißproduktion gehemmt und den Betroffenen so ihre Lebensqualität zurückgegeben. Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich über die Hyperhidrose Behandlung. Sie erreichen uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 069 902 871 13. Wir sind gerne für Sie da!

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